
Gurkenpflanzen
Wichtigster Punkt: Veredelungsstelle über der Erde halten
Die Verdickung bzw. Veredelungsstelle zwischen Unterlage und Gurkensorte darf nicht mit Erde bedeckt werden.
Standort
- Sonnig bis halbschattig.
- Warm und windgeschützt.
- Im Gewächshaus oder an einer geschützten Hauswand besonders ertragreich.
Gießen
- Gleichmäßig feucht halten.
- Möglichst morgens gießen.
- Blätter nicht unnötig benetzen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
- An heißen Sommertagen oft täglich Wasser nötig.
Düngen
- Gurken sind Starkzehrer
Rankhilfe
- Veredelte Gurken wachsen oft besonders kräftig.
- An Schnüren, Gittern oder einem Rankgerüst hochleiten.
- Das verbessert Belüftung und Ernte.
Ausgeizen und Schnitt
- Im Freiland meist nur wenig schneiden.
- Im Gewächshaus werden häufig die unteren Seitentriebe entfernt und die Pflanze an einem Haupttrieb gezogen.
- Gelbe oder kranke Blätter regelmäßig entfernen.
Vorteile veredelter Gurken
- Kräftigeres Wurzelwerk.
- Höhere Widerstandskraft gegen bodenbürtige Krankheiten.
- Oft höherer Ertrag und bessere Trockenheitsverträglichkeit.

Zucchini
Standort
- Sonnig und warm
- Nährstoffreicher, lockerer Boden mit guter Wasserspeicherung.
- Ausreichend Platz einplanen: etwa 80–120 cm zwischen den Pflanzen.
Gießen
- Regelmäßig und durchdringend gießen, besonders bei Hitze.
- Den Boden gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
- Möglichst direkt an der Wurzel gießen, damit die Blätter trocken bleiben und Pilzkrankheiten seltener auftreten.
Düngen
- Zucchini sind Starkzehrer.
- Vor dem Pflanzen Kompost oder gut verrotteten Mist einarbeiten.
- Während der Wachstums- und Fruchtphase alle 2–3 Wochen mit Gemüse- oder Tomatendünger nachdüngen.
Blüten und Früchte
- Zucchini bilden männliche und weibliche Blüten.
- Bienen übernehmen normalerweise die Bestäubung.
- Wenn viele kleine Früchte gelb werden und abfallen, kann eine mangelhafte Bestäubung die Ursache sein.
Krankheiten und Probleme
- Weiße Flecken auf manchen Sorten können normal sein. Ein mehliger, abwischbarer Belag deutet jedoch auf Mehltau hin.
- Gelbe Blätter unten an älteren Pflanzen sind oft altersbedingt.
- Auf Schnecken achten, besonders bei jungen Pflanzen.
Ernte
- Regelmäßig ernten, ideal bei 15–20 cm Länge.
- Häufiges Ernten fördert die Bildung neuer Früchte.
- Zu groß gewordene Früchte kosten die Pflanze viel Kraft und schmecken oft weniger zart.

Tomate
Standort
- Vollsonnig (mindestens 6–8 Stunden Sonne täglich).
- Warm und möglichst vor Regen geschützt, um Pilzkrankheiten vorzubeugen.
- Lockerer, nährstoffreicher Boden oder große Töpfe (mindestens 10–20 Liter pro Pflanze).
Gießen
- Regelmäßig und durchdringend gießen.
- Die Erde gleichmäßig feucht halten, aber Staunässe vermeiden.
- Möglichst direkt an der Wurzel gießen und die Blätter trocken halten.
Düngen
- Tomaten sind Starkzehrer.
- Etwa 2–3 Wochen nach dem Pflanzen mit Tomatendünger beginnen.
- Danach je nach Dünger alle 1–2 Wochen nachdüngen.
Ausgeizen
- Bei Stabtomaten die kleinen Seitentriebe in den Blattachseln regelmäßig entfernen.
- Dadurch steckt die Pflanze mehr Energie in die Früchte.
- Buschtomaten werden normalerweise nicht ausgegeizt.
Anbinden
- Tomatenpflanzen wachsen oft über 1,5 Meter hoch.
- Mit einem Stab, einer Spirale oder Schnüren stützen und regelmäßig anbinden.
Krankheiten vorbeugen
- Ausreichend Abstand zwischen den Pflanzen lassen.
- Untere Blätter entfernen, sobald sie den Boden berühren.
- Bei längerem Regen möglichst schützen, um die gefürchtete Kraut- und Braunfäule zu vermeiden.
Ernte
- Tomaten ernten, wenn sie vollständig ausgefärbt sind und leicht nachgeben.
- Regelmäßiges Ernten fördert die Bildung neuer Früchte.
